Katharina Schneider-Bodien

Nach der Länderspielpause geht es in der DEL jetzt um alles oder nichts. Zwischen Rang 4 (DEG Metro Stars) und dem Tabellenletzten (Hamburg Freezers) liegen gerade einmal 13 Punkte. Den Düsseldorfern stehen noch elf Spieltage bevor, davon sind sieben Heimspiele.

Drei Tage hatten die Cracks der DEG wegen des Slovakia Cups jetzt frei. Die Länderspielpause wurde lediglich für Fitnesstests genutzt. Ergebnis: “Wir sind alle fit”, berichtet Jeff Tomlinson. “Manche mehr, manche weniger”, fügt er lachend hinzu. Mit dem Rekordmeister aus Berlin und den Pinguinen aus Krefeld stehen den Rot-Gelben in dieser Woche zwei besondere Spiele ins Haus. Zwar legte die Truppe von Trainer Tomlinson im vergangenen Jahr eine beachtliche Serie von 19 Siegen in 22 Begegnungen aufs Eis. Seit dem Jahreswechsel aber kriselt es. Lediglich drei Punkte aus Nürnberg, zwei Punkte aus Augsburg, einer aus München und einer aus Köln konnten dem Punktekonto gutgeschrieben werden. “Um die Playoffs definitiv zu erreichen, brauchen wir bestimmt sieben Siege”, weiß auch Tomlinson.

“Back to the basics” lautete deshalb das Motto der letzten drei Trainingseinheiten. Schwerpunkte waren die defensive Zone um die vielen Gegentreffer zu verhindern. “Das war ein bisschen wie eine Eishockeyschule. Diese primitive Sachen nerven die Spieler unglaublich, trotzdem sind sie notwendig”, erklärt Tomlinson. Youngster Marco Nowak ist weiterhin verletzt, trainiert aber langsam wieder auf dem Eis mit. Center Rob Collins wird voraussichtlich die nächsten beiden Spiele fehlen. Diego Hofland ist wieder fit und erziehlte beim Oberligisten Duisburg jüngst sogar einen Treffer für die Füchse.

Am Mittwoch (16. Februar) ist der Rekordmeister Berlin zu Gast an der Theodorstraße. Am Freitag folgt das Derby gegen Krefeld. Die Krefelder stehen momentan einen Rang besser als die Düsseldorfer. Für die Mannschaft von Jeff Tomlinson Grund genug, die zuletzt erziehlten 40 Gegentore zu vergessen und zum Saisonende noch einmal richtig durchzustarten.

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