Von Katharina Schneider-Bodien

Its Playofftime! Auf diesen Termin haben Fans wie Spieler seit Wochen hingefiebert. Rund 5000 Anhänger waren deshalb zur ersten Viertelfinalbegegnung in den ISS Dome an der Theodorstraße gepilgert. Das Spiel DEG gegen Mannheim, Nethery gegen Kreis, Aubin gegen Brathwaite versprach im Vorfeld eine packende Begegnung zu werden. 27 zu 21 Schüsse aufs Tor aus Sicht der Rot-Gelben reichten am Mittwochabend aber nicht aus: Mannheim legt in der “Best-of-five”-Serie mit dem deutlichen 2:7-Sieg vor, konnte so bereits ein weiteres Heimspiel am kommenden Dienstag sichern.

Bis zur Spielhälfte hatten die Metro Stars mit 2:1 geführt, das Spiel streckenweise sogar dominiert. “Ich weiß nicht, woran es heute lag”, zeigte sich DEG-Coach Tomlinson nach dem Spiel ratlos. Dreimal traf Mike Glumac (31, 38, 41). Für die weiteren Treffer der Mannheimer sorgten Dimitrakos (18), Arendt (34), Seidenberg (52) und Klinge (58). Für die Treffer der Rot-Gelben zeigten sich Jason Holland (21) und Professor Rob Collins (23) verantwortlich. Die letzten 18 Minuten durfte Mathias Niederberger dann sein Glück versuchen. Trainer Jeff Tomlinson hatte Jean-Sebastien Aubin ausgewechselt. Der Kanadier hatte am Mittwoch keinen guten Tag erwischt und mit einigen Patzern zum Ergebnissen beigetragen. Der 18-jährige Nachwuchstorwart bestritt damit sein erstes Playoff-Spiel und kassierte die Treffer Nummer sechs und sieben. 

“Wir wussten, dass wir am Anfang dem Druck der DEG standhalten müssen. Das haben wir geschafft. In den 5:5-Situationen haben wir außreichend Chancen herausgearbeitet. Das Spiel am Freitag wird hart umkämpft sein”, kommentierte Gästetrainer Harold Kreis das Spiel bei der anschließenden Pressekonferenz. “Wir waren heute nicht bereit. Wir hatten keinerlei Laufbereitschaft, Mannheim hat uns klar dominiert. Das ist unmöglich und in den Playoffs nicht vertretbar. Wir müssen am Freitag im Tor und in der Defensive besser stehen. Ich erwarte mehr von Aubin”, zeigte sich Jeff Tomlinson von der Leistung seines Teams enttäuscht. Aubin soll trotz der Fehler auch am Freitag die Nummer eins im Tor der DEG sein.

In den weiteren Begegnungen des Abends besiegten die Eisbären Berlin Ingolstadt mit 5:3, Wolfsburg gewinnt vor heimischem Publikum mit 4:1 gegen Köln und Krefeld gewinnt gegen den amtierenden Meister Hannover mit 6:4.

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