Von Katharina Schneider-Bodien

Deutschland trauert um den Verteidiger Robert Dietrich. Der 25jährige Nationalspieler ist am heutigen Mittwoch in Russland mit dem Flugzeug abgestürzt und dabei ums Leben gekommen. Mit an Bord des Flugzeugs war das gesamte KHL-Team aus Jaroslawl. “Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Freunden sowie den Angehörigen der weiteren, leider zahlreichen Opfer,” ließ Dietrichs erster Profiverein, die DEG Metro Stars am Nachmittag verlauten. “Die DEG-Familie ist derzeit stumm,” hieß es weiter. René Fasel, Präsident des Eishockey-Weltverbandes IIHF, hat nach dem Flugzeugabsturz in Russland vom “schwärzesten Tag in der Geschichte unseres Sports” gesprochen. “Das ist eine schreckliche Tragödie für die weltweite Eishockey-Gemeinde, auch weil sie so viele Nationen betrifft”, sagte der Schweizer kurz nach dem Absturz.

Robert Dietrich bestritt zwischen 2005 und 2008 87 Spiele für die DEG, wechselte dann in die AHL und unterschrieb vor der vergangenen Saison einen Dreijahresvertrag bei den Adler Mannheim. Durch eine Klausel im Vertrag beendete er diesen Vertrag aber vorzeitig und wechselte im Mai in die KHL. Trotz seines Wechsels verbrachte der 38-fache Nationalspieler in den Folgejahren viele Sommermonate in Düsseldorf und war mit dieser Stadt eng verbunden. Viele aktuelle DEG-Akteure waren mit Robert Dietrich nach wie vor gut befreundet. Seine humorvolle, offene Art machte es ihm leicht, bei Spielern, Mitarbeitern und Zuschauern gleichermaßen beliebt zu sein.

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